Making of Train Accident

Making of

Penguin Wars Train Accident SchniSchnaSchnecki Ninja Attack T-Rex Roar
Schließfach 173

Hinter den Kulissen von Train Accident

Software/Hardware
KlasseLegofilm
Camera1.Sony Cybershot
2.Canon
Render/AnimationssoftwareVue d'esprit 4
EffekteAlam DV
Mitwirkende
Directed byMarco Dörner
Special Effects
Director of photography
Sound Supervisor
Drehbuch
VoicesMarco Dörner
Norbert Dörner
Laura Dörner
Manuela Dörner
Stefan Bayerl
Sophia Bayerl
Matthias Pürner
Tobias Hauer
Michael Borkowski
Maximilian Schinko
Georg Lindner
Jörg Hallensleben
Norbert Dörner
Explosionsszene in Train Accident!
Fakten
Bilder, die bearbeitet im Film vorkommen(gerenderte nicht gezählt): 1891
Stunden die ich pro Bild durchschnittlich gebraucht habe: 3 Stunden
Bilder insgesammt 7556
Bilder insgesammt im Film 10.973
Wieviele Tage ich daran gearbeitet habe: 245
Stunden die mein Computer gerendert hat ca. 212 Stunden
Stunden die ich animiert habe ca. 565 Stunden


Train Accident. Der Aufwändigste Film von MarcoStudio. Manche werden sich wohl fragen, was ich in diesen 245 Tagen alles gemacht habe, dass der ganze Film dann nur 7 Min wird. Nun, hier könnt ihr es lesen!
Die Idee kam mir, als ich mit dem Ninjafilm fertig war. Ich brauchte einen neuen Film. Ich wollte wieder einen Legofilm machen, da mir das sehr gefallen hatte. Ich überlegte hin und her und plötzlich fiel mein Blick auf meinen Legozug und schon kurz darauf kam mir die Idee, von der Finalen Szene, wie der Zug über die Klippen stürzt. Das hat mir dann so gut gefallen, dass ich mir den Rest der Geschichte dazugedacht habe (zumindest einmal den groben Verlauf) und kurz darauf begann ich dann auch mit dem Filmen. Doch nun tat sich das Erste Problem auf: Wie sollte ich den Hintergrund gestallten??? Als erstes überlegte ich mir, dass ich ihn mit Lego bauen sollte. Aber das verwarf ich schnell wieder, da ich dann zu viele Legosteine gebraucht hätte. Und den Himmel hätte ich ja auch nicht mit Lego bauen können. Meine zweite Idee war, dass ich den Hintergrund auf ein Stück Papier zeichne. Doch dafür hätte ich so viel zeichnen, oder Drucken müssen und es sah auch nicht wirklich reell aus! Schließlich stieß ich im Internet mit Hilfe von Michael Borkowski auf einige 3D Programme. Ich fasste den Entschluss, dass ich den Hintergrund in 3D animieren wollte. Zunächst versuchte ich es mit Freewareprogrammen, wie 3DCanvas. Doch, schnell stellte sich heraus, dass ich mit diesen nichts anfangen konnte. Dann stieß ich, etwa zu gleichen Zeit, auf Corel Bryce und Vue d'esprit. Ich entschied mich für Vue, da es von Bryce keine Demoversion gab! Ich wollte mir Vue allerdings noch nicht kaufen und so versuchte ich die Hintergrundszenen mit der Demo zu rendern. Zum Schluss des Filmes war es dann schon so, dass ich erst die Hintergrundszenen erstellen musste, noch bevor ich die Aufnahmen gemacht hatte, da mir die Demoversion zeitlich begrenzt war. Dadurch verschlechterte sich die Qualität ungemein, und da ich auch noch mit meiner alten Webcam gefilmt hatte, konnte ich auch nicht allzu gut Vorder- von Hintergrund unterscheiden, was das Retuschieren ziemlich erschwerte und das Ergebnis verschlechterte. So war der Film nun fertig, doch das Ergebnis lies gehörig zu Wünschen übrig. Also beschloss ich den gesamten Film noch einmal neu zu drehen und kaufte mir auf diesen Entschluss hin eine neue Kamera (Sony Cybershot) und Vue d'esprit 4, da das zu diesem Zeitpunkt auch gerade billiger hergegeben wurde, da es nicht mehr lange hin war, bis Vue 5 esprit herauskam! Mit diesen beiden neuen Sachen begann ich schließlich den Film neu zu verfilmen. Doch, da ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Homepage hatte, stand ich nicht unter Zeitdruck und so kam ich nur langsam voran! Um Weihnachten 2004 musste ich dann für kurze Zeit die Arbeiten unterbrechen, da ich endlich Webspeicher gefunden hatte. Also musste ich in dieser Zeit meine Homepage noch mal überarbeiten, bevor ich sie dann online stellen konnte! Doch schon bald ging es weiter und jetzt hatte ich auch einen gewissen Zeitdruck, da auf der Homepage schon das Veröffentlichungsdatum bekannt gegeben hatte, welches ich natürlich hinten und vorne nicht einhalten konnte! Doch immerhin ging es jetzt mit TA schneller voran, als vorher. Doch nun machte mir das Arbeiten mit Vue d'esprit so großen Spaß, dass ich einen komplett animierten Film damit machen wollte. So entstand schließlich SchniSchnaSchnecki. Als ich den fertig hatte, begann ich auch schon damit, ein paar Szenen für den nächsten Film zu animieren und zu rendern, doch dann fasste ich den Entschluss, dass ich nun endlich Train Accident fertig haben wollte! in der nächsten Zeit ging es schneller voran denn je. Doch nun kam etwas, mit dem ich nicht gerechnet hatte: Meine Festplatte (ich weiß bis jetzt noch nicht warum) stürzte komplett ab, sodass ich sie nicht mehr starten konnte, selbst von anderen Computern nicht. Ich hatte die Wahl, ob ich es dabei beließe und noch einmal einen ganz neuen Anfang machen würde(das hieße alle Daten wären weg, oder ob ich eine teure Datenrettung machen würde. Ich entschloss mich schließlich für die Datenrettung. Ich fand eine, im Vergleich, kostengünstige Datenrettungsfirma und ließ es dort machen. Alles lief wunderbar und nach 1 Monat nach dem Absturz konnte es weitergehen(zuerst musste ich mir zwar noch meine ganzen alten Programme wiederbesorgen, doch als das erledigt war konnte es weitergehen). Zu dieser Zeit war ich gerade bei der Explosionsszene (siehe Bild). Also brauchte ich ein Effektprogramm, mit dem sich solche Explosionen erzeugen ließen. Zum Glück kam gerade zu dieser zeit der Trailer zu "Zurück in die Vergangenheit 2" von SoeinSchmarn.de raus, indem eine Explosion vorkam. Also fragte ich nach und erhielt die Info, dass sie mit Alam DV erstellt war. Dieses Programm nahm ich dann auch genauer unter die Lupe und nachdem ich die Trial Version ausprobiert hatte und begeistert war, kaufte ich es mir und konnte so die für den Film nötigen Effekte erstellen! Es konnte weitergehen. Doch bald tat sich das nächste Problem auf: Der Hubschrauber kam ins Spiel. Ich wollte natürlich, dass sich der Rotor dreht, aber ich wollte auch, dass er sich geblurred(verschwommen) dreht, da ich ihn sonst immer vor jedem Bild ein Stückchen weiter drehen müsste. Und das sah dann blöd aus. Also baute ich mir ein Legomodell des Hubschraubers, bei dem sich der Rotor mit Hilfe eines eingebauten Elektromotors drehen konnte. Das funktionierte auch gut, nur gab es Schwierigkeiten beim retuschieren, da es ja jetzt verschwommen war, aber deshalb konnte ich auch nicht genau unterscheiden was der Rotor war und was Hintergrund, bzw. wenn ich den Kreis der Rotors lassen würde, dann hätte man den ursprünglichen Hintergrund gesehen. Also probierte ich etwas ganz neues aus: ich animierte den Hubschrauber komplett. Das ging zwar nicht ganz so gut, wie ich es mir vorgestellt hatte, da Vue d'esprit da einige Fehler drin hat, doch zuletzt funktionierte das auch noch und ich konnte fortfahren. So ging es nun weiter, bis zum Ende des Filmes. Nun kam die Synchronisation an die Reihe: zuerst einmal suchte ich mir die passenden Geräusche zusammen(allerdings hatte ich da schon einige, da ich diese auch beim Trailer gebraucht hatte), bzw. erstellte sie selbst. Danach kamen die Stimmen dran. Dazu nahm ich, bis auf den Zugführer, ganz neue, da ich beim Trailer noch nicht so darüber nachgedacht hatte, welche Stimme für wen am besten passen würde! Das hatte ich nun und deshalb wurde die Stimmen neu vergeben! Das ging eigentlich im Großen und ganzen ganz gut. Nun kam noch meine Lieblingsarbeit am Film: Das Editieren. Das brauchte auch seine Zeit und dann, endlich, am 1.8.2005 war er nach 245 Tagen fertig! Die Freude war, wie ihr euch vorstellen könnt, nicht gerade gering! Und nun blickt das ganze Team schon wieder auf das nächste Projekt von MarcoStudio voraus!


Hier könnt ihr Sehen wie eine Szene entstanden ist!

Bild aus der ersten Verfilmung Bild, so wie es in Train Accident vorkommt(2 Verfilmung)