Making of
Hinter den Kulissen von SchniSchnaSchnecki
Ich habe schon seit ich Vue d'esprit 4 bekommen habe ein paar animierte Filme gemacht. Doch waren in diesen Filmen meist gar keine bis ein paar sich bewegende Gegenstände, da ich das Programm bis dahin nur als 3D-Landschaften-Animationsprogramm benutzt habe. Doch selbst wenn sich etwas in diesen Filmen bewegt hat, dann war es meistens ein einfacher Gegenstand und an dem wurde auch nichts verändert. Doch, als ich dann "Die Unglaublichen" im Kino gesehen habe, da hab ich dann mal auf die Homepage von Pixar geschaut und weil mich die Kurz-Animationsfilme so begeistert haben, hab ich mir gedacht, so was könnte ich auch versuchen. Also habe ich mich hingehockt und mal eine Figur entworfen, da ich mir schon eine Geschichte ausgedacht hatte. Doch war das dann doch noch schwerer, als ich gedacht habe, weil ich nur die Grundobjekte zum erstellen der Figur verwenden konnte(zB: Kugel, Zylinder, Würfel). Doch als ich dass dann auch noch geschafft hatte, konnte es losgehen!!! Also habe ich mal die Szene animiert, wo Schnecki in das Bild kriecht. Das ging recht schnell. Ich hab mich auch schon gefreut, während er die Szene gerendert hat(Juhu, mein erster Animationsfilm). Doch dann kam die große Enttäuschung: Es war natürlich nichts so, wie es sein sollte, zum Beispiel an der Stelle, an der Schnecki den Kopf auf den Schatten richtet(das war beim ersten Versuch noch so, dass Schnecki erst auf die Position gekrochen ist und erst als sie gestanden ist den Kopf auf den Schatten gerichtet hat) hat er sich beim drehen einfach vom Hals abgerissen und danach wieder draufgesetzt! Natürlich lag das nicht am Programm, sondern hat sich der Kopf, bei der Animation in der Mitte gedreht, und nicht dort, wo er an den Hals angewachsen sein sollte. Also hab ich mir die Mühe gemacht, Schnecki noch mal von Grund auf neu zu entwerfen, was sich aber allemal gelohnt hat!!! Nun habe ich mit Verknüpfungen gearbeitet und dadurch mir viel Arbeit erspart und das Ergebnis verbessert! Nun ging es daran, die Animation zu verfeinern.
Den ersten, groben Bewegungsablauf hatte ich ja schon von der ersten Animation! Aber da diese noch nicht sehr gut war(alles war so eins nach dem anderen(kommt an seinen Platz, schaut auf Schatten, geht mit den Kopf nach oben, geht mit den Augen nach oben,...)) musste ich sie noch sehr verbessern. Also hab ich zuerst dieses Eins-nach-dem-Anderen abgeschafft. Diese Animation war dann der Fertigen nun schon sehr ähnlich. Doch wollte ich dazu noch irgendetwas einbauen, was jetzt nichts mit der Handlung zu tun hat, sondern etwas, was es irgendwie echter, und witziger macht: Wenn man genau hinsieht, sieht man, dass Schnecki bei jedem "Schritt" mit dem Kopf vor und zurück geht! Das, hab ich mir gedacht, passt doch ganz gut für eine Schnecke. Doch da ich es beim ersten mal total übertrieben hab, habe ich es wieder etwas gemindert. Nun war die Animation von Schnecki fertig. Jetzt musste ich noch den Apfel entwerfen, was nicht schwer war, da ein Apfel doch ein sehr einfaches Objekt ist. Nun noch den Apfel animieren und einen Hintergrund hinzufügen und fertig war die erste Szene. Doch wie sollte es nun weitergehen. Ich wollte nicht, dass das der ganze Film ist, doch die Story, die ich mir vorher ausgedacht hatte, hatte eigentlich (fast) keinen Witz. Also musste ich mir eine Neue ausdenken. Dies beanspruchte dann noch einmal 2 Tage, bis ich mich entschied die Szene, die mir schon vor der ersten Szene eingefallen war. Doch war sie da noch ein bisschen anders. Nun hab ich mich wieder ans animieren gemacht. Diese Szene war dann aber doch noch schwieriger, als ich zuerst gedacht habe. Doch war sie nach mehreren Versuchen schließlich auch noch fertig, und so war der erste, komplett animierte Film von MarcoStudio fertig. Nun kamen noch das bisschen Ton dazu und die Schrift. Doch, da mich mehrere darauf angesprochen haben, dass ich meine Filme doch mal mit Musik machen sollte, sollte dies der erste sein. Also habe ich mich nach einem Komponisten umgesehen. Das ging zum Glück recht schnell: Matthias Pürner erklärte sich bereit die Musik für den Film zu schreiben. Nachdem er mir seinen ersten Entwurf geschickt hatte(nur das Thema), war ich sofort dafür begeistert und als der Film fertig war, hat er die Musik dann noch auf ihn angepasst. Nun kam noch mein Lieblingsteil beim Filmeerstellen: Das Editieren(das heißt, die verschiedenen Ton- und Videospuren zusammenschneiden und noch Fade-in und Fade-out Effekte dazufügen). Das ging auch recht schnell. Und so war der erste animierte Film von MarcoStudio nach ca. 36 Stunden animieren, ca. 50 Stunden rendern und ca. 5 Stunden Editieren fertig!!!
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