Interview über Train Accident

Interviews(by Pia Nist)


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Schließfach 173




Interview über Train Accident:(Mit Marco Dörner)

Pia: Erstmal Glückwunsch zum neuen Film! Hat ja auch lange genug gedauert! Wie ist ihre Meinung dazu? Also, dass sie über 200 Tage daran gesessen haben, der ganze Film dann aber nur 7 Min dauert?
Marco: 245 Tage waren es!(lacht) Nun, es stimmt schon, dass das etwas lange ist, für einen 7 Minuten Film, doch bei diesem Film ist so viel Neues dazugekommen, wie zum Beispiel ersetzten des Hintergrundes durch 3D Szenen, das Arbeiten mit 3D überhaupt, Spezial Effekte, und so weiter, das braucht dann schon seine Zeit.
Pia: Aber hat es sich denn dann gelohnt?
Marco: Also gelohnt hat es sich auf jeden Fall! Eben gerade darum, weil so viel Neues dazugekommen ist. Bei diesem Film habe ich so viel Neues kennen gelernt, dass es mir in Zukunft auch um Einiges leichter fallen wird, die nächsten Filme zu erstellen. Von daher ist der Film, auch falls er nicht so gut ankommt, für mich auf jeden Fall ein voller Erfolg.
Pia: Gab es auch in diesem Film Stellen, an denen Sie am liebsten alles hingeschmissen hätten?
Marco: Ich denke die gibt es in jedem Film, den man zur Perfektion treiben will. Also auch bei meinem. Ob ich es geschafft habe mit der Perfektion ist eine andere Frage, aber ich habe es versucht. Aber zurück zu ihrer Frage: Am meisten hat mich die Stelle genervt, in der der Hubschrauber zum ersten Mal auftaucht und an der Kamera vorbeifliegt. Außerdem fast alle Szenen, die ich mit Vue d'esprit erstellen musste, bei denen der Mensch, oder Hubschrauber zu sehen ist, da Vue in dieser Hinsicht noch einige Fehler hat.
Pia: Aber bis jetzt haben sie doch eigentlich immer sehr von Vue geschwärmt.
Marco: Ja, und das tue ich jetzt auch noch. Es ist nur eben ein Landschaftsanimationsprogramm. Alles was darüber hinausgeht ist zwar schon, aber nur schwer zu realisieren.
Pia: Wie war das, als ihre Festplatte abgestürzt ist?
Marco: Na ja. Ich dachte schon, dass es das jetzt war und ich noch einmal ganz von Vorne anfange. Aber dann habe ich mir gedacht, dass ich schon so viel Arbeit hineingesteckt habe und die wollte ich nicht einfach herschenken. Außerdem hat mir Michael Borkowski auch sehr geholfen, dass ich eine Datenrecovery machen lasse, wofür ich ihm sehr dankbar bin!
Pia: Was war da für eine Stimmung, als Train Accident dann endlich fertig war?
Marco: Es war fantastisch! Die letzten Wochen waren überaus stressig gewesen, da ich um die Zeit noch sehr viel Anderes um die Ohren hatte und als er dann endlich fertig war, war es eine irre Stimmung.
Pia: Sie haben oben schon gesagt, dass Ihnen nun die nächsten Projekte leichter fallen werden. Was dürfen wir denn als nächstes von Ihnen erwarten?
Marco: Ich hatte mich schon gefragt, wann diese Frage kommen würde(lacht). Als nächster Film ist wieder ein Animationsfilm geplant, doch wollte ich mich noch nicht zu sehr darauf festlegen, da ich zuerst noch etwas anderes an der Homepage vornehmen muss und außerdem will ich auch zwischendurch immer mal wieder etwas anderes ausprobieren. Das hat mir bei Train Accident nämlich gefehlt, da ich hier unter Zeitdruck stand.
Pia: Was werden sie denn an der Homepage verändern?
Marco: Das Layout. Ich habe von einigen Kritik gehört und mir selbst sagt es mittlerweile auch nicht mehr so zu, also habe ich, noch während des Produktionsstatuses von Train Accident, Michael Borkowski gebeten mir ein neues zu entwerfen, was er auch tat. Und das hat mir so gut gefallen, das ich schon daran arbeite und es hoffentlich bald hier zu sehen ist!
Pia: Und ihr Animationsfilm, wird der wieder mit Vue gerendert und animiert?
Marco: Ja, doch dies wird wahrscheinlich der letzte Film sein, der komplett in Vue entstanden ist. Danach werde ich mich mal nach einem neuen 3D Programm umsehen. Höchstwahrscheinlich Blender 3D.
Pia: Und wann wird es dazu die ersten, genaueren Infos geben?
Marco: Sobald das neue Layout fertig ist!
Pia: Danke für ihre Zeit!